30 Juni - 02 Juli 2010, Meliá Berlin, Berlin, Deutschland
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Lean Six Sigma ist eine systematische Verknüpfung von erprobten visuellen, mathematisch/statistischen und methodischen Werkzeugen, die in aufeinander aufbauenden Projektphasen zum Einsatz kommen. Der Qualitätsanspruch zielt auf die vollständige und wirtschaftliche Erfüllung der Kundenforderungen. Existierende Produkte und Dienstleistungen werden systematisch durch "DMAIC" verbessert: Definition, statistische Messung und Analyse, anschliessende Ideengenerierung durch Lean-Methoden. Die durch Messung und Analyse stattfindende "Mathematisierung" bildet die Grundlage für das spätere Controlling. Neue Produkte und Dienstleistungen können durch das sog. "Design For Six Sigma"-Toolkit (DFSS) entworfen werden. Die Anwendung im Service Bereich kann aber gerade bei technisch/logistischen Unterstützungsleistungen für militärische Waffensysteme sehr herausfordernd sein. Nicht immer ist eine ganzheitliche Service-Architektur vorgegeben, innerhalb derer sich "verdaubare" Problembereiche ableiten lassen. Lean-Six-Sigma-Projekte entfalten aber erst dann Wirkung, wenn der Zuschnitt geeignet ist, bzw. fehlende, übergeordnete Elemente vorab hergeleitet werden.
Der Workshop richtet sich an Teilnehmer aus dem Militär und der Luftfahrt- und Verteidigungsbranche, die bislang Lean Six Sigma nur als Schlagwort kennen und einen ersten Einblick in die Anwendungsmöglichkeiten erhalten möchten.
Gerd Philipps Leiter Logistische Sonderthemen g.e.b.b. gmbh
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Der Workshop "Performance Based Logistics im Defense-Bereich" zeigt die grundsätzlichen Potentiale der Verwendung outputorientierter Formen der Vertragsgestaltung in den Bereichen Wartung und Instandsetzung sowie Bereitstellung und Rückführung von Systemen im Militärsektor auf. Anknüpfend an einer kompakten Einführung in die PBL-Thematik werden Anforderungen und Voraussetzungen des Ansatzes mit den Workshopteilnehmern diskutiert. Der Vergleich mit klassischen Service Level Agreements (SLAs) soll die möglichen Potenziale aber auch Schwachpunkte des PBL-Ansatzes aufzeigen. Darüber hinaus wird ein Managementkonzept zur Implementierung outputorientierter Lösungen gemeinsam besprochen und konkrete Handlungsempfehlungen in Bezug auf das weitere Vorgehen für den Defense-Bereich analysiert. Ein Schwerpunkt liegt dabei u.a. auf der Identifikation und Beschreibung der IT-seitigen Anforderungen zur Unterstützung von PBL-Verträgen sowie auf dem Aufbau eines adäquaten Kennzahlensystems.
Dr. Erik Hofmann Vize-Direktor des Lehrstuhls für Logistikmanagement und Dozent an der Universität St.Gallen
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